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1957 schlug Hugh Everett eine völlig neue Interpretation der Quantenmechanik vor, nach der immer dann, wenn eine Vielzahl von Messmöglichkeiten besteht, sich die Welt in eine Vielzahl von Universen aufspaltet. Nach Everett entsteht bei jeder Interaktion eines Teilchens mit einem anderen eine neue Welt. Jedoch verschwinden in gleichem Maße Welten wie Neue entstehen. In den verschiedenen Welten ist alles identisch, mit Ausnahme des betreffenden Messresultats. Danach entwickeln sich die Welten unabhängig voneinander weiter. Da jede Quantenwelt anders ist, gibt es nicht die einzige Wirklichkeit, sondern eine Vielzahl paralleler Realitäten. Everetts "Viele Welten" bilden eine unendliche Vielfalt an Raumzeiten und damitan Ereigniswelten. Sie sind eine exzellente Analogie zum Hyperraum des WorldWideWeb, welches bereits heute ein äußerst komplexes Paralleluniversum darstellt.
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