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Zukünftige Raumtransportsysteme in den Weltraum könnten durch die Nutzung von Licht ohne Triebwerke und Treibstoff auskommen, d.h. die Nutzlast könnte auf einem Laserstrahl ins Weltall reiten.
Etwa 10 % des Gewichts eines solchen Lightships könnten für Nutzlast verwendet werden, im Vergleich zu den bislang möglichen 4 %. Amerikanische Wissenschaftler erproben gerade solches Transportsystem, das erhebliche Kostensenkungen bei
der Beförderung von Nutzlasten, z.B. Satelliten oder Kleinbauteile für Weltraumstationen, in den Orbit mit sich brächte. Der Antrieb des Lightcraft wurde von Leik Myrabo erfunden, einem Professor am renommierten Rensselaer Polytechnic
Institute in Troy New York. Das Grundprinzip des Antriebs ist relativ einfach. Ein Spiegel dient als Startrampe für das Lightcraft. Ein schnell pulsierender Laser wird auf einen Reflektor unterhalb der Rakete gerichtet, wodurch die Luft
unter der Rakete sehr stark erhitzt wird. Dieser Reflektor fokussiert den Laserstrahl in eine Brennkammer, in der die Lichtenergie Elektronen abspaltet und ein Hochdruckplasma erzeugt, dessen Expansion durch Düsen für den Antrieb von Raketen genutzt werden kann.
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