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Das Spionagenetz Echelon, das von Kanada, Großbritannien, Neuseeland, und Australien unterstützt wird, ist bereits 1948 von den USA ins Leben gerufen worden. Damals hatte es seine Lauscher zunächst nur gen Osten gerichtet, um die militärischen Aktivitäten hinter dem Eisernen Vorhang zu überwachen.
Echelon wird heute von der NSA (National Security Agency) betrieben, um zivile elektronische Kommunikation über Telefon, E-Mail oder Telex automatisch abzuhören. Der "Große Bruder" Echolon zapft auch die Daten von 25 Intelsat-Kommunikationssatelliten an und übermittelt sie gegebenenfalls über das Netz der Vortex-Satelliten der
NSA in deren Zentrale in Fort Meade, Maryland. Mittels künstlicher Intelligenz werden die belauschten Nachrichten automatisch auf interessante Schlüsselwörter untersucht. Die Existenz des Systems wurde in einem internen Bericht an das Europäische Parlament (PE 166 499) offiziell bestätigt. Seine Existenz wurde von "The Daily Telegraph" am 16. Dezember 1997 in der Internetausgabe 936 bekanntgegeben.
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