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John K. Galbraith, der ehemalige Berater von J. F. Kennedy, unterscheidet drei Arten von Macht: repressive Macht (z.B. durch Bestrafung), kompensatorische Macht (z.B. durch Vergütung) und konditionierende Macht (z.B. durch Veränderung der Überzeugungen).
Multinationale Organisationen sind heute die eigentlichen Machtquellen der Gesellschaft. Diese werden zum Problem, wenn ein Unternehmen eine Monopolstellung einnimmt. Deshalb forciert jedes Monopol den Aufbau von Gegenmächten, wie z.B. die Open Source-Bewegung
oder den Aufbau von Business Ökosystemen. Das Internet ist ein neues Machtpotential, da es im Gegensatz zu Organisationen einen Raum dezentral verteilter Macht repräsentiert. Die elektronischen Märkte mit ihrer virtuellen Vernetzung von Teilnehmern ermöglichen
eine Gegenmacht zu den physisch geprägten Märkten der Old Economy und ihren dominierenden großen Organisationen. Die größte Macht geht heute von den Codierungen aus, die die Wirtschaft steuern. Da diese zunehmend unsichtbar sind, werden die Gefahren des Machtmißbrauchs
im Internet zunehmen. Das gefährliche daran ist, dass dieses wie Richard Sennett bemerkte, eine Konzentration der Macht ohne deren Zentralisierung ermöglicht.
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