|
|
Ob Echelon, Satellitenüberwachung, Brain Drain, Kryptographie oder Eugenik, überall geht es um die Manipulierung von Bits, Daten, Informationen und Wissen. Folglich muss die Frage gestellt werden, wie eine Demokratie im Informationszeitalter auszusehen hat und wie verhindert wird, dass sie durch Cyberwars zwischen exponentiell wachsenden Informationsnischen zerstört wird. Je wissensintensiver eine Gesellschaft ist, desto nichtlinearer und unvorhersagbarer ist das Wachstum und der Machtaufbau derartiger Nischen. Deshalb ist ein Menschenrecht auf
Information im Sinne von Nikolas von Kues’ Forderung nach „Zugang zum Wissen“ einzufordern. Eine Verankerung dieses Rechts kann eine Voraussetzung für die zukünftige Friedenssicherung und die Bewahrung demokratischer Prinzipien werden. Weitere Bestandteile eines Menschenrechts auf Information sind der Schutz vor unerwünschten Daten sowie die Möglichkeit, sich den Zwängen der Technologien bei deren Benutzung entziehen zu können.
|