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Aufmerksamkeit hat mittlerweile den Charakter einer virtuellen Ware angenommen. Wir können in der Regel unsere volle Aufmerksamkeit nur jeweils einer Person in einem Augenblick schenken, was sie zu einem knappen Gut macht. Bei der Kommunikation im Internet zählt vor allem der Austausch von Aufmerksamkeit. Es zählt nicht mehr die Kasse, sondern das Zählwerk, das die Besucher der Website registriert. Die Wachstumsraten gezielt publizierter und vermarkteter Information führen zunehmend zu einer Informationsüberflutung. Georg Franck geht deshalb davon aus, dass mit dem Wachstum ihrer Verwendungsmöglichkeiten Aufmerksamkeit in die Rolle eines Rationierungsmittels hineinwächst. Die verschiedenen Arten von Publikationsmedien lassen sich danach klassifizieren, wie schwer die Einkünfte an Aufmerksamkeit im Verhältnis zu den Einkünften an Geld wiegen.
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