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Als Produktivitätsparadoxon der Informationstechnologie bezeichnet man das Ausbleiben von Produktivitäts- und Rentabilitätssteigerungen sowie einer Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit nach Investitionen in neue Informations- und Kommunikationstechnologien . Um das Paradoxon aufzulösen, müssen sich Unternehmen auf zwei Hauptfaktoren fokussieren. Einerseits ist das Produktivitätsparadoxon ein Interfaceproblem, d.h. es müssen die kommunikativen Reibungsverluste innerhalb einer Organisation überwunden werden.
Zum anderen kommt es darauf an, durch die Integration geeigneter Hard- und Software Netzwerkeffekte zu erzeugen, die ein exponentielles Wachstum ermöglichen. Dabei dürfen alte Abläufe nicht mit neuen Technologien automatisiert werden, sondern es müssen neue Prozesse eingeführt werden. Wer sich nur auf ein lineares Wachstums konzentriert, kann die Wettbewerbsvorteile einer nichtlinearen Ökonomie nicht ausschöpfen und fällt gegenüber der Konkurrenz zurück.
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