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Das sogenannte Schwarmdenken stellt neben der menschlichen Intelligenz und der potentiellen Intelligenz von Maschinen eine dritte "kollektive" Intelligenzform dar, die für Netzwerke interessant ist und neuartige Problemlösungspotentiale auch für Online-Communities erschließen kann. Dabei soll die Wechselwirkung vieler einzelner Denkprozesse ähnlich wie bei Ameisen oder Vogelschwärmen die Leistung des Gesamtsystems steigern. Den Forschungsschwerpunkt bilden Computerprogramme, die das komplexe Verhalten von Schwärmen simulieren, um herauszufinden, unter welchen Bedingungen Interaktionen von Individuen zu einer Effizienzsteigerung oder einer Leistungsverschlechterung führen.
Dabei spielen auch Phänomene wie Emergenz (das plötzliche Auftreten neuartiger Strukturen) und Redundanz (die Tatsache, dass viele Individuen dieselben Tätigkeiten übernehmen) eine wichtige Rolle. Anwendung fänden derartige solche Roboterschwärme z.B. bei Katastrophen- oder Militäreinsätzen.
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