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Zelluläre Automaten sind mathematische Systeme, die aufgrund einfacher Regeln hochkomplexes Verhalten zeigen. Sie entwickeln sich durch Selbstreproduktion, bei der beim sogenannten reversiblen Typ immer dieselben Strukturen wiederkehren, während beim irreversiblen Typ neue Strukturen entstehen. Die Mathematik übernimmt dabei eine genetische Rolle, da das Leben eine digitale Selbstbeschreibung und eine analoge Wechselwirkung mit der Umgebung besitzt. Erste Simulationen von Zellpopulationen wurden in den 60er Jahren durch John von Neumann durchgeführt, der Analogien zwischen Computern und den Gesetzmäßigkeiten der Natur sah. Seine Kernthese war, dass Computer und Menschen unterschiedliche Klassen von Automaten repräsentieren.
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