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Das Gesetz des Intelgründers Moore besagt, dass sich die Speicherdichte auf Chips seit ihrer Erfindung in den fünfziger Jahren etwa alle 18 Monate verdoppelt. Allerdings kann die Leistungsfähigkeit massentauglicher PCs zukünftig nur dann weiter erhöht werden, wenn die dritte Dimension erschlossen wird, denn auf den zweidimensionalen, hauchdünnen Siliziumscheiben ist für die Integration weiterer Schaltkreise kein Platz mehr. Bereits bei der neusten Chip-Generation sind die Leitungen zwischen den Transistoren 0,18 Mikrometer dünn, was einem Fünfhundertstel der Dicke eines menschlichen Haares entspricht. Nach Moore müssten die Leitungen in drei bis vier Jahren nur noch 0,1 Mikrometer messen und wären somit nach heutigem Technologiestand nicht mehr kontrollierbar. Eine Lösung bieten holographische, laserbeschriebene Kristalle, die mindestens ein Terabyte Information aufnehmen können und zudem eine höhere Lebensdauer haben.
 
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