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Die Interaktive Enzyklopädie, wie sie Vannevar Bush in seinem Aufsatz "As we may think" entworfen hat, erübrigt die Speicherung von Wissen im menschlichen Gehirn. Dies wird stattdessen in Cybernetzen abgelegt. Der Mensch muss sich lediglich Kontexte und Adressen merken. Die vernetzen Pfade bilden ein Globales Gehirn im Sinne eines Universums des vernetzten Wissens, mit Hilfe dessen ein Teilnehmer immer wieder aus dem Labyrinth des WWW herausfindet. Da die meisten Menschen nicht über ein fotografisches Gedächtnis verfügen, stellt die Interaktive Enzyklopädie nicht nur eine Gedächtnisstütze dar, sondern wird zusehends selbst ein Teil des Gedächtnisses.
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