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Das Rhizom ist ein vernetztes Interface, das man mit Pilzkulturen vergleichen könnte. Ihre unterirdischen Verbindungen sind für den Sammler unsichtbar. Das treffendste Beispiel für ein Rhizom im Medienzeitalter ist das WorldWideWeb. Für den Teilnehmer im Netz sind die komplexen Hyperlinks ebenfalls unsichtbar. Er kann dieses rhizomatische Geflecht immer nur von der Oberflächenperspektive einer Suchmaschine aus erahnen. Im WorldWideWeb sind diese Gourmethappen Attraktoren des Wissens, die aus einer sich permanent aufs Neue verschalteteten Schar von Usern gebildet werden.
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