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Die Eurokrise des Jahres 2000 war nicht allein auf die besondere Stärke der US-Wirtschaft zurückzuführen, sondern vor allem auf die Schwäche der europäischenWirtschaft. Hauptgrund für die schlechte Entwicklung des Euro ist die Einführung eines künstlichen Währungsgefüges, dass ohne gemeinsame Finanzpolitik ebenso wie Bretton-Woods irgendwann auseinanderbrechen muss. Robert Kurz hat die Einführung des Euro deshalb als Kamikaze-Experiment bezeichnet. Staatliche Eingriffe, wie die Einführung fester Paritäten in den Wechselkursen, sind problematisch, wenn es nicht gelingt, die Wertentwicklung der einzelnen Währungen aufeinander abzustimmen. Hauptgründe für den Euroflop sind die zwielichtige Buchführung bei den Staatshaushalten und eine zunehmende Divergenz in den für einen Währungsverbund maßgeblichen Kennzahlen. Darüber hinaus wäre ein zu früher Eintritt ehemaliger Ostblockstaaten in die EU unter fiskalpolitischen Gesichtspunkten für den Euro sehr bedenklich.
 
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