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Von Komplexität spricht man, wenn Strukturen und Prozesse nur noch mit einem erheblichen Aufwand gelenkt werden können. Für den Kybernetiker Ross Ashby war es entscheidend zu erkennen, dass ein komplexes System nicht durch Reduktionsmus gelenkt werden kann, sondern nur durch eine Komplexität, die der Komplexität des zu lenkenden Systems entspricht. Jedes Element eines komplexen Netzwerkes beeinflusst alle anderen, es herrschen hierbei versteckte Wechselwirkungen, Einzelprobleme gibt es nicht. Die Komplexitätsforschung versucht deshalb, die Gesetze des Wandels zu verstehen und beschäftigt sich mit der Strukturbildung durch nichtlineare Phasenübergänge wie die Transformation vom Innovationszyklus der Informatik zu dem der Biotechnologie.
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