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Unter Globalisierung wird die steigende internationale Verflechtung der Märkte für Arbeit, Waren, Dienstleistungen und Kapital verstanden. Kernpunkte des Globalisierungsprozesses bilden die Ausweitung und die Liberalisierung der Märkte, die Beseitigung von bislang bestehenden
Handelsschranken sowie die Intensivierung der internationalen Arbeitsteilung. Globalisierung ist ein Phänomen des Internet-Zeitalters geworden. Hauptmotor sind elektronische Märkte, die virtuelle Vernetzungen ermöglichen und eine neuartige Wissens-Ökonomie begründen. Der Prozess
der Globalisierung steht heute vor der Herausforderung, statt einer "One-World-One-Order-Gesellschaft" hierarchischer Prägung durch die intelligente Vernetzung der Teilnehmer eine "Many-Worlds-Many-Orders-Gesellschaft" aufzubauen. Aus moralischer Sicht geht es darüberhinaus um eine
intelligente Verknüpfung von Globalisierung und Lokalisierung, wofür sich der Begriff Glokalisierung eingebürgert hat. Er bezeichnet eine Haltung, die Weltoffenheit mit starker lokaler oder regionaler Verwurzelung verbindet und es Individueen gestattet, ihre Identität und Besonderheiten zu wahren.
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