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Man täte Charles Darwin Unrecht, würde man seinen klassischen Begriff des Darwinismus heranziehen, denn in der Net Economy handelt es sich vielmehr um einen digitalen Neodarwinismus. Um Überleben zu können, muss sich ein Unternehmen als First Mover so schnell wie möglich in einem Nischenmarkt in eine uneinholbare Position bringen, denn in der interaktiven, dynamischen und exponetiell wachsenden Net Economy reicht der verbleibende Kuchen für die zweiten und dritten bereits nicht mehr aus. Im Silicon Valley z.B. herrscht eine Meritokratie,
d.h. eine Vorherrschaft der Leistungsträger. Wer keinen Erfolg hat, wird gnadenlos abgesägt. Doch diese rüde Form der Wirtschaft stellt keine Zukunftsperpektive dar, vielmehr müssen wirtschaftliche Ökosysteme und Interfaces entwickelt werden, in denen alle Teilnehmer im Rahmen von Win-Win-Situation überleben können. Der Erfolg von Unternehmen wie AOL, Cisco oder Nokia liegt vor allem darin begründet, dass diese frühzeitig B2B-Ökosysteme aufgebaut haben.
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