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Beispiele aus der Wirtschaftsgeschichte offenbaren, dass etwa drei Viertel der Fusionen scheitern. Der Fusionismus ist bei Großunternehmen heute an der Tagesordnung, meist unter dem Deckmantel der Globalisierung.
Die Gefahr hinter den heutigen Mega-Mergern besteht darin, dass eine immer kleiner werdende Zahl von Unternehmen eine immer größere Macht auf die Kunden ausüben. Innovationsschübe sind durch derartige Gigantenhochzeiten
unterdes kaum zu erwarten, da durch unterschiedliche Firmenkulturen und Geschäftsfelder Reibungsverluste erwachsen, die Innovationen eher verhindern, als dass sie sie fördern. Gemäß Gauses Prinzip der kompetitiven Exclusion
von 1934 führt ein ausufernder Wettbewerb in Nischen zu Monopolstellungen, die in der modernen Wirtschaftsgesetzgebung künstlich durch die Kartellbehörden eingedämmt werden müssen. Da die Netzwelt fraktal ist, gibt es neben jeder großen ökologischen Nische, die schon besetzt ist, stets genauso große, die noch nicht erkannt wurden. Wenn diese bisher nicht besetzten Nischen genügend Venture Capital erhalten, können die Monopolstellungen auch auf natürliche Weise angegriffen werden. Beispiel dafür ist die Open Source Bewegung und das Betriebssytem Linux.
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