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Der Neoliberalismus ist kein inhaltlich wirklich neuer Begriff, sondern steht in Kontinuität zur postfordistischen Phase des Liberalismus. Für einen der Hauptvertreter des Neoliberalismus, Milton Friedman, war die ökonomische Freiheit Voraussetzung für die individuelle Freiheit und damit höher einzustufen ist als die politische Freiheit. Dies zeigte sich deutlich nach dem Sturz des Allende-Regimes in Chile, als Chicagoer Wirtschaftsberater durch große ökonomische Freiheit unter Inkaufnahme der Pinochet-Diktatur einen Wirtschaftsaufschwung herbeiführten. Das Hauptproblem des Neoliberalismus sind heute die immer größeren Vermögensdisparitäten. Dieser geht in neodarwinistischer Manier über die Verlierer hinweg und scheut sich auch nicht davor, bisherige Grundsicherungen über Bord zu werfen. Deshalb gilt es, im Gegenzug eine basisdemokratische Wirtschaft aufzubauen, die nicht nur einige wenige Top-Manager mit ausufernden Salären belohnt, sondern alle Wirtschaftsteilnehmer gleichberechtigt. Neue Business-Ökosysteme sollten vor allem diejenigen belohnen, die etwas in den Topf der New Economy hineingeben.
 
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