|
|
Untersuchungen haben gezeigt, dass nur etwa 40 % aller Fusionen den Unternehmenswert steigern und die Fusionsziele des Mergers verwirklichen, während in nahezu 60 % der Fälle eine Wertevernichtung auftritt. Überdies schafft die Fusionswelle zahlreiche Monopolisten, die nur ein Interesse daran haben, Kosten zu senken und die Gewinne zu optimieren, anstatt in Innovationen zu investieren. Top-Manager fusionierter Firmen sind wie der Fall Schrempp bei DaimlerChrysler zeigte, keine Gestalter des Wandels mehr, sondern Verhinderer des Neuen. Die Zeit der Anti-Strategen führt zu einer Vermögensvernichtung größten Ausmaßes, wie nicht zuletzt der Kurssturz der Aktie der Deutschen Telekom aufzeigte.
|