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Beim Bookbuilding handelt es sich um ein bewährtes angelsächsisches Verfahren zur Ermittlung eines realistischen Aktien-Emissionspreises zum Vorteil für Privatanleger. Das Bookbuilding verläuft in mehreren Stufen: Zunächst wirbt die emittierende Gesellschaft um die Gunst der Banken. In der Pre-Market-Phase eruieren die ausgewählten Banken das Interesse potentieller Großanleger an den neuen Aktien. Mittels unverbindlicher Preisangebote wird dann eine Preisspanne festgelegt und die Aktie anschließend in sogenannten Road-Shows an den internationalen Finanzmärkten präsentiert, um weitere Investoren zu gewinnen. Dann folgt mit der Order-Taking-Phase das eigentliche Bookbuilding. Innerhalb von maximal 2 Wochen haben Institutionelle und Privatanleger Zeit, ihre Orderwünsche abzugeben. Schließlich wird während der Pricing-Phase in einer Art Versteigerung vom "Buchmacher", d.h. der führenden Konsortialbank, der eigentliche Emissionspreis ermittelt.
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