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Der Begriff Nasdaq bezeichnet die 1971 gegründete Computerbörse in den USA. Sie ist Vorbild für den Frankfurter "Neuen Markt" und Inbegriff des amerikanischen Wirtschaftswunders der 90er Jahre. Die Nasdaq Aktionsbörse notiert nahezu 5.000 Firmen, Informationstechnologie- und Softwareunternehmen, Internet Start-Ups und Biotechnologiefirmen, und besitzt ein größeres Dollarvolumen und handelt täglich mit mehr Aktien als alle anderen Märkte der USA. So betrug die Börsenkapitalisierung Ende Juni 2000 etwa 5,5 Billionen Euro im Gegensatz zu lediglich
200 Milliarden Euro am Neuen Markt in Frankfurt. Die Nasdaq ist eine Tochtergesellschaft der National Association of Securities Dealers (NASD), Inc., der größten selbstverwalteten Organisation in der US-Wertpapierbranche. Da die Marktschwankungen im Technologiesektor größer sind als bei den Dow-Werten, zeichnet sich die Nasdaq durch erhebliche Volatilitäten aus. Vor dem Nasdaq-Crash im April 2000 waren die größten Kursstürze der Nasdaq während des Dow-Crashes am 19. Oktober 1987 mit 11,35 % und am 20. Oktober 1987 mit 9,00 %. Am 19. Juni 2000
startete die Nasdaq Japan. Es debütierten acht Firmen aus den Branchen Technologie, Pharmazeutik und Multimedia. Die Eröffnung von Nasdaq-Japan bildet die Grundlage für eine gemeinsame Technologieplattform, die Asien mit Europa und den Vereinigten Staaten verbindet. Nasdaq Japan, Inc. gehört zu jeweils 50% der NASD und der Softbank Corp., einem japanischen führenden Internet-Unternehmen.
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